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	<title>Juliane Topka - Lektorat für Unternehmenskommunikation</title>
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	<description>Lektorat für Unternehmenskommunikation</description>
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		<title>Mai 2012: Deklination und Kopplung von Firmennamen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 07:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwei-Minuten-Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen scheinen zu glauben, dass Firmennamen in Stein gemeißelt sind und auf gar keinen Fall gebeugt werden dürfen. Das ist aber falsch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Mai 2012: Deklination und Kopplung von Firmennamen</h2>
<h3><strong>»Sollte ›Schlachtbank‹ nicht vielmehr von der Verbindung der Schlacht mit der Bank herkommen?«<br />
</strong><em>Karl Kraus (1874 bis 1936), österreichischer Schriftsteller, Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker</em></h3>
<p>Viele Menschen scheinen zu glauben, dass Firmennamen in Stein gemeißelt sind und auf gar keinen Fall gebeugt werden dürfen. Das ist aber falsch.</p>
<p>Man geht zu einer deutschen Bank (etwa zur Commerzbank), und genauso geht man auch zur <span style="text-decoration: underline;">D</span>eutsch<span style="text-decoration: underline;">en</span> Bank. Das große D zeigt, welche Bank gemeint ist. Sprachlich ist sie eine Bank wie jede andere und wird deshalb gebeugt. Wer den Namen unverändert lassen und trotzdem korrekt sein will, müsste den Satz mit einem allgemeinen Oberbegriff aufblähen, der dann dekliniert wird: »Ich gehe zum Geldinstitut Deutsche Bank.« Das ist aber ebenso unschön wie unnötig kompliziert.</p>
<p>Sehr verbreitet ist auch die Auffassung, dass Firmennamen in Zusammensetzungen mit anderen Hauptwörtern nicht gekoppelt werden »dürfen«, weil der Bindestrich »die Marke beschädigt«. Das ist nicht nur Unsinn, sondern auch falsches Deutsch. Die Mitarbeiter der Firma Meier sind »Meier-Mitarbeiter«, nicht »Meier Mitarbeiter«. Ist der Firmenname mehrteilig (Hans Meier), werden die Teile komplett durchgekoppelt, sobald sich ein weiteres Substantiv dazugesellt: Hans-Meier-Mitarbeiter, Hans-Meier-Fuhrpark.</p>
<p>Es ist erstaunlich, welche böse Macht dem kleinen Strich zugetraut wird. Die Schreibweise ohne Bindestrich ist viel schwieriger zu erfassen, und das nicht erst, wenn ein Zeilenumbruch die Teile auseinanderreißt. Eine Verwässerung der Marke kann ich erkennen, wenn man die Zusammensetzung in einem Wort schreibt (»Meiermitarbeiter«); gegen den Bindestrich spricht aber rein gar nichts. Diese Schreibweise ist leicht lesbar und auf Anhieb verständlich, und genau darauf kommt es in der Unternehmenskommunikation an.</p>
<address>© Juliane Topka 2012</address>
<address></address>
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		<title>April 2012: da und weil</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 06:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwei-Minuten-Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man 100 Menschen fragen würde, ob es einen Unterschied zwischen »da« und »weil« gibt, würden vermutlich mindestens 98 mit Nein antworten. Wer allerdings ganz korrekt ist, macht hier feine Unterschiede.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>April 2012: da und weil</h2>
<h3><strong>»Eine schlechte Begründung vermindert das Gewicht der vielen guten, die du zuvor gegeben.«<br />
</strong><em>Jonathan Swift (1667 bis 1745), anglo-irischer Erzähler, Moralkritiker und Theologe</em></h3>
<p>Wenn man 100 Menschen fragen würde, ob es einen Unterschied zwischen »da« und »weil« gibt, würden vermutlich mindestens 98 mit Nein antworten. Wer allerdings ganz korrekt ist, macht hier feine Unterschiede.</p>
<p>Sowohl »da« als auch »weil« stehen am Anfang eines Nebensatzes und leiten eine Begründung für das ein, was im Hauptsatz steht. Laut Duden steht »da« nur, wenn man die Begründung beim Empfänger als bekannt voraussetzt und dies vielleicht sogar noch durch Wörter wie »ja« oder »bekanntlich« verstärkt. Der Nebensatz steht dann meist vor dem Hauptsatz: »Da der erste Freitag im April (bekanntlich) ein Feiertag war, kommt der Newsletter diesmal etwas später.«</p>
<p>Antworten auf Warum-Fragen werden grundsätzlich mit »weil« eingeleitet und niemals mit »da«. Und überhaupt ist die Konjunktion »weil« viel universeller einsetzbar. Für den eben  erwähnten Beispielsatz kann sie genauso benutzt werden wie für alle anderen Begründungen; auch und besonders dann, wenn deren Inhalt völlig neue Informationen enthält. Im Hauptsatz kann durch Wörter wie »deshalb« oder »vor allem« besonders auf die Bedeutung des Grundes hingewiesen werden: »In der letzten Märzwoche haben Sie mich (deshalb) nicht erreicht, weil ich im Urlaub war. «</p>
<p>In der Summe bedeutet das: Mit der Konjunktion »da« kann man durchaus mal ins Schleudern kommen, mit »weil« dagegen machen Sie bei einer Begründung nie etwas falsch.</p>
<address>© Juliane Topka 2012</address>
<address></address>
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		</item>
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		<title>März 2012: Zu- und Abnahmen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 08:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwei-Minuten-Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[»Die Berufspendler haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen.« Vorsicht bei der Bezeichnung von Mengenveränderungen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>März 2012: Zu- und Abnahmen</h2>
<h3><strong>»Wenn die Schulen zunehmen, dann steht’s wohl im Land.«<br />
</strong><em>Martin Luther (1483 bis 1546), deutscher Theologe und Reformator</em></h3>
<p>Diese Woche las ich folgenden Satz:</p>
<p style="text-align: center;">»Die Berufspendler haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen.«</p>
<p>Aus dem Kontext ging klar hervor, welche Aussage beabsichtigt war: dass es heute deutlich mehr Berufspendler gibt als vor ein paar Jahren. Tatsächlich drückt der Satz allerdings, etwas uncharmant formuliert, Folgendes aus: Die Berufspendler sind heute dicker als früher.</p>
<p>Noch ein Beispiel? In der Einladung zu einem Seminar las ich neulich dies:</p>
<p style="text-align: center;">»Verdreifachen Sie Ihre Profilbesucher!«</p>
<p>In diesem Seminar sollte es darum gehen, sich auf einer Social-Media-Plattform besser zu positionieren und so die Klickzahlen auf das eigene Profil zu vergrößern. Der Fehler in diesem Satz ist grundsätzlich derselbe wie im ersten Beispiel, allerdings ist er hier etwas weniger offenkundig (die Doppelbedeutung des Begriffs »zunehmen« im Zusammenhang mit Personen ist bei den Berufspendlern schon sehr verräterisch). Und genau das ist die Krux: Wenn das Gezählte keine Personen sind, passiert dieser Fehler auch Profis ganz schnell.</p>
<p>Was in solchen Sätzen zu- oder abnimmt, sich vermehrt, halbiert, verdrei- oder sonstwie ver-x-facht, ist eine Zahl oder eine Menge, nicht das Gezählte selbst. Wer korrekt formulieren will, kommt deshalb nicht umhin, den Satz zu erweitern:</p>
<p style="text-align: center;">»Die Zahl der Berufspendler hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.«<br />
»Verdreifachen Sie die Zahl Ihrer Profilbesucher!«</p>
<address>© Juliane Topka 2012</address>
<address></address>
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		</item>
		<item>
		<title>Februar 2012: gehängt oder gehangen?</title>
		<link>http://www.julianetopka.de/zwei-minuten-archiv/februar-2012-gehangt-oder-gehangen</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwei-Minuten-Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist eigentlich richtig: Hat jemand seine Jacke aufgehängt oder aufgehangen? Ist das eine nur Dialekt bzw. umgangssprachlich oder steckt mehr dahinter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Februar 2012: gehängt oder gehangen?</h2>
<h3><span><strong>»Jedes Wort ist ein Haken, an den man Gedanken hängen kann.«<br />
</strong></span><span><em>Verfasser: unbekannt (Quelle: www.aphorismen.de)</em></span></h3>
<p>Was ist eigentlich richtig: Hat jemand seine Jacke aufgehängt oder aufgehangen? Ist das eine nur Dialekt bzw. umgangssprachlich oder steckt mehr dahinter?</p>
<p>Tatsächlich geraten hier verschiedene Dinge durcheinander. Es gibt nämlich zwei Formen des Verbs »hängen«:</p>
<ul>
<li>Die sogenannte transitive Form steht zusammen mit einem Akkusativobjekt: »Er hängt (<em>wen oder was?</em>) seine Jacke an die Garderobe.«</li>
<li>Die andere (intransitive) Form benötigt kein Objekt: »Die Jacke hängt an der Garderobe.«</li>
</ul>
<p>Das ist schon das ganze Geheimnis, das Sie kennen müssen, um zu entscheiden, ob die Vergangenheitsform »gehängt« oder »gehangen« lautet. Für die transitive Form, also die mit dem Akkusativobjekt, ist »hängte/gehängt« richtig, für die intransitive Form muss es »hing/gehangen« heißen.</p>
<p>Einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Dort hat die Uhr vorhin noch gehangen.</li>
<li>Sie hat ihren Beruf an den Nagel gehängt.</li>
<li>Gestern hing das Bild noch da. Dann habe ich es abgehängt.</li>
<li>Früher haben wir auf dem Schulhof abgehangen.</li>
</ul>
<address>© Juliane Topka 2012</address>
<address></address>
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		</item>
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		<title>Januar 2012: Relativpronomen bei »eines der &#8230;«</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 08:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwei-Minuten-Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Nehmen wir mal an, Sie waren kürzlich in einem Konzert, das Ihnen besonders gut gefallen hat. Welches Wort würden Sie in die Lücke im folgenden Satz setzen? »Das war eins der besten Konzerte, ___ ich je gesehen habe!«]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Januar 2012: Relativpronomen bei »eines der &#8230;«</h2>
<h3><strong>»Bei Lichte besehen ist die Welt viel kleiner, als man meint: Alles steht zueinander in Beziehung!«<br />
</strong><em>Multatuli (1820 bis 1887), eig. Eduard Douwes Dekker, niederländischer Kolonialbeamter und Schriftsteller (aus »Woutertje Pieterse«)</em></h3>
<p>Nehmen wir mal an, Sie waren kürzlich in einem Konzert, das Ihnen besonders gut gefallen hat. Welches Wort würden Sie in die Lücke im folgenden Satz setzen?</p>
<p style="text-align: center;">Das war eins der besten Konzerte, ___ ich je gesehen habe!</p>
<p>Klare Sache? Oder zögern Sie, ob es »das« oder »die« heißen muss? Geschätzt mindestens 7 von 10 Menschen geraten hier ins Schlingern, weil auf den ersten Blick nicht eindeutig ist, worauf sich das (oben fehlende) Relativpronomen beziehen muss: auf »eins« oder auf die Konzerte. Herleiten können Sie sich die richtige Lösung, indem Sie den Satz einmal umformulieren. Beginnen Sie mit:</p>
<p style="text-align: center;">Von all den Konzerten &#8230;</p>
<p>Nun wird klar, dass sich das Relativpronomen nur auf die Konzerte beziehen kann: Von all den Konzerten, <em>die</em> ich je gesehen habe, war dies eins der besten. Demzufolge heißt auch der obige Satz richtig:</p>
<p style="text-align: center;">Das war eins der besten Konzerte, <strong>die</strong> ich je gesehen habe!</p>
<p>Jetzt erscheint es völlig logisch, und vielleicht fragen Sie sich, wie man je auf die Idee kommen könnte, hier ein »das« einzusetzen. Trotzdem kommt der Zweifel bei solchen Sätzen interessanterweise immer wieder. Künftig wissen Sie, wie Sie ihn ausräumen.</p>
<address>© Juliane Topka 2012</address>
<address></address>
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		</item>
		<item>
		<title>Dezember 2011: Verbindungen von Verb und Adverb</title>
		<link>http://www.julianetopka.de/zwei-minuten-archiv/dezember-2011-verbindungen-von-verb-und-adverb</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 08:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwei-Minuten-Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammensetzungen aus Verben und Begriffen wie »da«, »zusammen« oder »darauf« schreibt man je nach Einzelfall zusammen oder getrennt. Dazu gibt es eine Faustregel, die in den meisten Fällen gute Dienste leistet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Dezember 2011: Verbindungen von Verb und Adverb</h2>
<h3><strong>»Was nicht zusammen kann bestehen, tut am besten, sich zu lösen.«<br />
</strong><em>Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 bis 1805), deutscher Dichter und Dramatiker</em></h3>
<p>Zusammensetzungen aus Verben und Begriffen wie »da«, »zusammen« oder »darauf« schreibt man je nach Einzelfall zusammen oder getrennt. Es handelt sich hier um Verbindungen von Verben und Adverbien bzw. Verbzusätzen. Der Unterschied zwischen Adverbien und Verbzusätzen ist speziell und muss Sie hier gar nicht weiter interessieren. Für den alltäglichen Gebrauch gibt es eine viel einfachere Faustregel, die in den meisten Fällen gute Dienste leistet.</p>
<p>Sie bezieht sich auf die Betonung in diesen Zusammensetzungen. Liegt die Betonung auf dem zweiten Teil (dem Verb), schreibt man die Kombination getrennt. Wenn dagegen der erste Teil betont wird, ist die Zusammenschreibung richtig. Beispiele (Betonung durch Unterstreichung gekennzeichnet):</p>
<p style="text-align: center;">Kannst du noch <span style="text-decoration: underline;">da</span>bleiben und mir helfen?<br />
<em>aber</em>: Kannst du bitte einen Moment da <span style="text-decoration: underline;">bleiben</span>, wo du jetzt stehst?</p>
<p style="text-align: center;">Ich habe das Regal <span style="text-decoration: underline;">zusammen</span>gebaut.<br />
<em>aber</em>: Familie X und Familie Y haben dieses Haus zusammen <span style="text-decoration: underline;">gebaut</span>.</p>
<p style="text-align: center;">Keksteig ausrollen und die Marmelade <span style="text-decoration: underline;">darauf</span>streichen.<br />
<em>aber</em>: Keksteig ausrollen und die Marmelade darauf ver<span style="text-decoration: underline;">streichen</span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bekomme sehr häufig Fragen zur Getrennt- und Zusammenschreibung, und in der Tat ist dieser Bereich sehr komplex. Weil die Regeln nicht immer einfach nachzuvollziehen und zu verallgemeinern sind, müssen auch Profis hier überdurchschnittlich häufig nachschlagen. Ich will aber gern in den »Zwei Minuten« die eine oder andere Faustregel an Sie weitergeben.</p>
<p style="text-align: left;">
<address>© Juliane Topka 2011</address>
<address></address>
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		</item>
		<item>
		<title>August 2010: Meter oder Metern?</title>
		<link>http://www.julianetopka.de/zwei-minuten-archiv/thema-meter-oder-metern</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 11:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zwei-Minuten-Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch Lektoren müssen einiges immer wieder nachschlagen. Einer der meistgelesenen Einträge in meinem grünen Duden*  ist der zum Stichwort »Meter«: Heißt es zum Beispiel »in 20 Meter Höhe« oder »in 20 Metern Höhe«?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>August 2010: Meter oder Metern?</h2>
<h3><strong>»Miss alles, was sich messen lässt, und mach alles messbar, was sich nicht messen lässt.«<br />
</strong><em>Archimedes (287–212 v. Chr.), griechischer Physiker, Mathematiker und Mechaniker</em></h3>
<p>Auch Lektoren müssen einiges immer wieder nachschlagen. Einer der meistgelesenen Einträge in meinem grünen Duden*  ist der zum Stichwort »Meter«: Heißt es zum Beispiel »in 20 Meter Höhe« oder »in 20 Metern Höhe«?</p>
<p><strong>Regel 1: </strong>Wenn das, was gemessen wird (Höhe, Entfernung, Geschenkband o. Ä.), <span style="text-decoration: underline;">nicht direkt hinter der Maßeinheit</span> folgt, steht in der Regel die Form <span style="text-decoration: underline;">mit</span> der Flexionsendung:</p>
<p style="text-align: center;">(1) Mit zwei Metern kommen wir nicht aus.</p>
<p style="text-align: center;">(2) Er steht in einer Entfernung von 20 Metern.</p>
<p>Dabei ist es egal, ob das Gemessene überhaupt nicht genannt wird (1) oder ob es nur an einer anderen Stelle im Satz steht (2).</p>
<p><strong>Regel 2:</strong> Steht das, was gemessen wird, direkt hinter der Maßeinheit, bevorzugt der Duden die endungslose Form:</p>
<p style="text-align: center;">Mit fünf Meter Stoff sollten wir auf jeden Fall hinkommen.</p>
<p style="text-align: center;">Der Schatz liegt in 100 Meter Tiefe.</p>
<p>Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich noch <strong>Regel 3</strong>. Sie beantwortet eine Frage, die sich den meisten Muttersprachlern gar nicht stellt, weil bei dieser Konstruktion gar kein Zweifel aufkommt. Dafür klingt sie aber furchtbar kompliziert: Wenn sich zu der Zahl und der Maßeinheit noch ein Artikel gesellt <span style="text-decoration: underline;">und</span> das Gemessene im Dativ Plural steht, gebraucht man die Form mit Endung auch dann, wenn das Gemessene folgt:</p>
<p style="text-align: center;">Mit <span style="text-decoration: underline;">den</span> zwei Metern Stoff kommen wir nicht aus.</p>
<p style="text-align: left;">* <em>Band 9: »Richtiges und gutes Deutsch«</em></p>
<address>© Juliane Topka 2010</address>
<address></address>
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<p style="text-align: left;">
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		</item>
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		<title>Netzwerk</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 10:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[Netzwerk-Partner
Bei Bedarf arbeite ich mit verschiedenen Partnern zusammen. Eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit besteht mit:
faktor K, Agentur für Corporate Design und Corporate Publishing
Katja Frauenkron, Kulturdesign mit Herz &#38; Hirn
Claire Jokubauskas, Übersetzerin (D→AE/BE)
Marion Lustig, Mediendesignerin
Ulrike Parson / parson communication, Technische Dokumentation
Gitta Rohling / Auftrag Wort, Texterin
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Netzwerk-Partner</h1>
<p>Bei Bedarf arbeite ich mit verschiedenen Partnern zusammen. Eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit besteht mit:</p>
<p><a title="faktor K" href="http://www.faktork.de" target="_blank">faktor K</a>, Agentur für Corporate Design und Corporate Publishing</p>
<p><a title="Katja Frauenkron" href="http://www.frau-frauenkron.de" target="_blank">Katja Frauenkron</a>, Kulturdesign mit Herz &amp; Hirn</p>
<p>Claire Jokubauskas, Übersetzerin (D→AE/BE)</p>
<p><a title="Marion Lustig" href="http://www.lustigonline.de" target="_blank">Marion Lustig</a>, Mediendesignerin</p>
<p><a title="parson communication" href="http://www.parson-com.com" target="_blank">Ulrike Parson</a> / parson communication, Technische Dokumentation</p>
<p><a title="Auftrag Wort" href="http://www.auftrag-wort.de" target="_blank">Gitta Rohling</a> / Auftrag Wort, Texterin</p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anmeldung</title>
		<link>http://www.julianetopka.de/infos/anmeldung</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 08:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>

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		<title>AGB</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 14:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Allgemeine Geschäftsbedingungen Lektorat/Korrektorat
Juliane Topka. Lektorat für Unternehmenskommunikation
Stand: Oktober 2007
Download als PDF
§ 1 Allgemeines – Geltungsbereich
1. Die Geschäftsbedingungen gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen.
2. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden, selbst bei Kennt­nis, nicht Ver­tragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird aus­drücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Auftragserteilung
1. Das Angebot zur Durchführung eines [...]]]></description>
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<p><strong> </strong></p>
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<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>Allgemeine Geschäftsbedingungen Lektorat/Korrektorat</strong></h1>
<h1><strong>Juliane Topka. Lektorat für Unternehmenskommunikation</strong></h1>
<p>Stand: Oktober 2007</p>
<p><a href="http://www.julianetopka.de/wp-content/uploads/AGB_Juliane_Topka-Lektorat_10-2007.pdf"></a><a title="AGB" href="http://www.julianetopka.de/wp-content/uploads/AGB_Juliane_Topka-Lektorat_10-2007.pdf" target="_blank">Download als PDF</a></p>
<p><strong>§ 1 Allgemeines – Geltungsbereich</strong></p>
<p><strong>1.</strong> Die Geschäftsbedingungen gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen.</p>
<p><strong>2.</strong> Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden, selbst bei Kennt­nis, nicht Ver­tragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird aus­drücklich schriftlich zugestimmt.</p>
<p><strong>§ 2 Auftragserteilung</strong></p>
<p><strong>1.</strong> Das Angebot zur Durchführung eines Lektorats/Korrektorats ist bis zur Auftragsbestätigung freibleibend.</p>
<p><strong>2.</strong> Mit der schriftlichen Bestellung einer Leistung erklärt der Auftraggeber verbind­lich, den Auftrag erteilen zu wollen. Juliane Topka ist berechtigt, das in der Bestellung liegende Ver­tragsangebot innerhalb von einer Woche nach Eingang bei ihr anzu­nehmen. Die Annahme des Vertragsangebotes erklärt Juliane Topka durch schriftliche Auftragsbestätigung.</p>
<p><strong>3.</strong> Im Auftragsschreiben und dem Bestätigungsschreiben wer­den die zu erbringenden Leistungen bezeichnet und der voraussicht­liche Fertigstellungstermin angegeben.</p>
<p><strong>§ 3 Auftragsabwicklung</strong></p>
<p><strong>1.</strong> Juliane Topka lektoriert/korrigiert den zu bearbeitenden Text nach bestem Wissen und Gewissen. Ziel der Auftragsdurchführung ist dabei im Korrektorat eine größtmögliche Reduzierung aller in dem Ausgangstext vor­handenen Fehler (Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik), im Lektorat darüber hinaus die Optimierung im Hinblick auf Stil, Struktur und Verständlichkeit.</p>
<p><strong>2.</strong> Erhält Juliane Topka den zu bearbeitenden Text in digitaler Form als Word-Datei, werden die Änderungen direkt in der Datei im Word-Korrekturmodus durchgeführt. Sollen oder müssen die Korrekturen per Hand erfol­gen, so wird Juliane Topka sie entsprechend den Regelungen der DIN-Korrekturzeichen vornehmen. Individuelle Ab­sprachen (z. B. spezielle, von der DUDEN-Orthografie abweichende Schreibweisen) werden bei Auftragserteilung schriftlich festgehalten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>§ 4 Rücksendung</strong></p>
<p>Die Rücksendung des bearbeiteten Textes erfolgt nach den in der Auftragserteilung und Auftragsbestätigung getroffenen Vereinbarungen. Juliane Topka übernimmt keine Haftung für die erfolgreiche Übermittlung des bearbeiteten Tex­tes. Ihre Rücksendungsverpflichtungen hat Juliane Topka erfüllt, wenn sie den bearbeiteten Text entsprechend der vereinbarten Versendungsform in den Versand gegeben hat.</p>
<p><strong>§ 5 Mitwirkungspflicht des Auftraggebers</strong></p>
<p>Weist der bearbeitete Text Fehler auf, die nicht nur unerheblich sind, so hat sie der Auftraggeber innerhalb einer Frist von 7 Kalendertagen nach Lieferung unter Angabe des Wortlauts der beanstandeten Textstellen und mit detaillierter Begründung zu reklamieren. Erfolgt diese Geltendmachung nicht oder zu spät, gilt die Leistung als akzeptiert. Bei berechtigten Reklamationen ist Juliane Topka eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzu­räumen. Wenn Juliane Topka diese Nachbesserung nicht erbringen kann, gewährt sie dem Auftraggeber eine angemessene Minderung des vereinbarten Honorars.</p>
<p><strong>§ 6 Haftungsbeschränkungen </strong></p>
<p>Juliane Topka haftet nur für Schäden, die sie selbst oder ihre Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt haben. Von der Freizeichnung ausgenommen ist die Haftung für die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie solcher Vertragspflichten, die für die Erreichung des Vertragszwecks von wesentlicher Bedeutung sind (Kardinalspflichten). Hier haftet Juliane Topka auch für leichte Fahrlässigkeit, bei der Verletzung einer Kardinalspflicht jedoch begrenzt auf vertragstypische vorhersehbare Schäden. Im Übrigen verbleibt es bei der Haftung nach den gesetzlichen Bestimmungen.</p>
<p><strong>§ 7 Vergütung</strong></p>
<p>Die Vergütung ist bei Zugang der Rechnung sofort und ohne Abzug fällig. Mit Ablauf von 30 Tagen nach Zugang der Rechnung tritt automatisch Verzug ein. Mit Verzugseintritt fallen Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunk­ten (bei Unternehmern 8 Prozentpunkten) über dem jeweiligen Basiszinssatz an. Falls Zahlungsverzug besteht, berechnet Juliane Topka je Mahnschreiben eine Mahngebühr von € 2,50.</p>
<p><strong>§ 8 Schlussbestimmungen</strong></p>
<p><strong>1.</strong> Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.</p>
<p><strong>2.</strong> Alle Änderungen zu diesem Vertragswerk und alle Sonderverein­barungen müssen schriftlich erfolgen.</p>
<p><strong>3.</strong> Gerichtsstand ist Hamburg.</p>
<p><strong>4.</strong> Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Auftrag­geber einschließlich dieser Allgemeinen Ge­schäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung soll durch eine Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst nahe kommt.</p>
<p><a href="http://www.julianetopka.de/wp-content/uploads/AGB_Juliane_Topka-Lektorat_10-2007.pdf"></a><a title="AGB" href="http://www.julianetopka.de/wp-content/uploads/AGB_Juliane_Topka-Lektorat_10-2007.pdf" target="_blank">Download als PDF</a></p>
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